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Dinger’s: Mit Überzeugungstätern arbeiten

30. Juli 2018

Gärtner aufgepasst: Wer bei Dinger’s anfängt, bleibt meist für länger – oder für immer!
Warum ist das so? Weil wir Eigeninitiative fördern, wir unseren Mitarbeitern viele Freiheiten geben oder weil die Wege kurz sind und die Chefs immer ansprechbar? Vielleicht. Entscheidend ist aus unserer Sicht aber die spezielle Kultur, die unsere Mitarbeiter herausgebildet haben: Hier arbeiten selbständige, ideenreiche und selbstbewusste Menschen, die voreinander Respekt zeigen und sich helfen. Davon brauchen wir mehr! Wie fast ganz Deutschland suchen auch wir Fachkräfte – bewerben Sie sich!

Eigentlich ist der Gärtnerberuf etwas für Wandervögel: Überall auf der Welt gibt es Inspiration, man lernt Pflanzen und Techniken kennen, Kulturen und Menschen. Seit Jahrhunderten reisen deshalb junge Gärtner nach der Ausbildung in andere Länder und lernen dort, was zuhause nicht praktiziert wird. Der Beruf ist, so könnte man sagen, von Natur aus ideal für tolerante und weltoffene Menschen. Natürlich werden auch sie irgendwann sesshaft – und dann braucht man eine langfristige Perspektive. Meist ist das der Moment, in dem unser Gartencenter in den Blick rückt.

Denn auch wir haben eine langfristige Perspektive, die wir im Team angehen: Als größtes Gartencenter weit über die Grenzen Kölns hinaus, wollen wir jederzeit die Nummer Eins in Auswahl und Qualität sein und unsere Kunden qualifiziert beraten. Dafür brauchen wir Mitarbeiter, die sich mit Pflanzen auskennen und ihr Wissen gerne teilen. Natürlich bilden wir aus – und viele Azubis freuen sich sehr über unser Übernahmeangebot. Andere bewerben sich Jahre später, nachdem sie unterschiedlichste Erfahrungen gesammelt haben. Und selbst wer bei uns kündigt, kommt manchmal wieder zurück. Wir sehen das als Vertrauensbeweis.

Fachlich und menschlich muss es stimmen

Entsprechend belohnen wir lange Betriebszugehörigkeit. Für alle, die 5 Jahre dabei sind, schließen wir eine zusätzliche Rentenversicherung ab, deren steuerlichen Vorteil wir voll an die Mitarbeiter weitergeben. Denn, offen gesagt, der Gärtnerberuf gehört nicht zu den bestbezahlten. Eine Zusatzrente kann im Alter einen wichtigen Unterschied ausmachen. Selbstverständlich haben wir gute Personalkauf-Konditionen. Und natürlich macht sich eines der europäischen Vorzeige-Gartencenter im Lebenslauf immer gut.

Aber das allein sind nicht die Gründe, warum Mitarbeiter kommen und bleiben. Wichtig sind vor allem zwei Dinge: das Fachliche und das Menschliche.

  • Fachlich ist Dinger’s ein Eldorado für Gärtner.
    Denn wir sind nicht auf bestimmte Arten von Pflanzen spezialisiert, sondern haben tausende Spezies und Züchtungen bei uns. Die alle zu kennen, zu pflegen, aufzuziehen und zu verkaufen erweitert die Perspektive und die eigenen Fähigkeiten. Immer wieder erhalten wir auch seltene Arten, vor allem wenn wir Aktionen planen. Unsere guten Beziehungen zu Lieferanten machen es möglich.
  • Menschlich leben wir von einer tollen Mischung und einer offenen Kultur.
    Wir legen Wert auf flache Hierarchien und direkten Austausch. Als Chefs sind wir ständig im Laden und damit für alle ansprechbar. Selbst für private Probleme haben wir ein Ohr und können manchmal durchaus helfen. Über Jahre und Jahrzehnte ist so ein eingeschworenes Team entstanden. Natürlich fiel uns nicht immer alles leicht. Als Inhaber ist es zum Beispiel schwierig eine gute Fehlerkultur aufzubauen – schließlich kosten Fehler ja schnell eigenes Geld. Aber wer mitdenken soll, braucht Raum für eigene Ideen, Experimente und Versuche.

Wir mögen selbständige, erwachsene Mitarbeiter

Von Zeit zu Zeit gibt es dabei auch Konflikte, denn bei uns arbeiten keine Ja-Sager, sondern erwachsene, selbständige Menschen. Und es gibt immer auch Aufgaben, die man nicht so gerne erledigt. Gärtnerarbeit hat leider gesellschaftlich nicht den Status, den wir uns wünschen würden: Die Ausbildung ist anspruchsvoll und dauert 3 Jahre, trotzdem könnte der Ruf des Gärtners besser sein. Vielleicht liegt es daran, dass man durchaus auch körperlich arbeitet und sich dabei die Hände schmutzig macht. Weil wir im Gegensatz zu reinen Aufzuchtbetrieben Kundenverkehr haben, ist auch Samstagsarbeit normal. Rund sechsmal im Jahr ist auch der Sonntag fällig – das findet nicht jeder gut. Allerdings muss man bei uns auch nicht um sechs Uhr zur Arbeit erscheinen, wie in weiten Teilen der übrigen Landwirtschaft. Die Öffnungszeiten finden fast alle unsere Mitarbeiter sehr angenehm. Und: Wir sitzen in Köln, einer lebenswerten, toleranten und vielfältigen Stadt. Diese Toleranz leben auch wir in jeder Beziehung.

Bei uns sind die meisten Kolleginnen und Kollegen Überzeugungstäter. Sie arbeiten für ihre Leidenschaft und für das Team. Wer jeden Tag in der Baumschule unter freiem Himmel arbeitet, den zieht es an keinen Schreibtisch der Welt. Und tatsächlich ist die Arbeit gesund für Körper und Gemüt: Hier beklagt sich niemand über zu wenig frische Luft, Bewegung oder Bezug zur Natur. Wenn noch dazu kommt, dass man Spaß an der Arbeit und bei der Arbeit hat, dann kann man sich ganz gut erklären, warum bei Dinger’s so schnell niemand mehr weg will.

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