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High Noon bei Dinger’s – Kakteen und Sukkulenten wie im Wilden Westen

8. Januar 2019

Die Sonne brennt, die Straße staubt – und plötzlich kommt jemand aus der Schwingtür des Saloons geflogen. Der Western hat sich mit seinen unvergesslichen Szenen tief in unser inneres Bilderbuch eingeschrieben. Fehlt nur noch die passende Pflanzenwelt: stattliche Kakteen in allen Größen und Formen. Die stehen jetzt bei uns in der Zimmerpflanzenabteilung, denn die Sukkulenten- und Kakteenwochen beginnen am 14. Januar. Und die passende Western-Atmosphäre gibt es gratis dazu.

Seit Wochen laufen die Vorbereitungen und unsere Kunden konnten gar nicht übersehen, dass etwas passiert, denn mitten in unserer Zimmerpflanzenabteilung wurde gehämmert und gesägt. Stück für Stück entstand ein kleines Stück Wilder Westen mit Veranda, Schaukelstuhl und Petroleumlampen – und einer üppigen Sammlung Kakteen und Sukkulenten. Manche von ihnen sind übermannshoch, manche an die 50 Jahre alt. Unsere Mitarbeiter haben die besten Gärtnereien aufgesucht und die seltensten und spektakulärsten Exemplare aufgetrieben, die es derzeit zu erwerben gibt.

Denn Kakteen sind im Trend. Pflegeleicht, formschön und exotisch zugleich, haben sie alles, was uns gefällt. Man kann sie wochenlang alleine lassen, ohne dass sie eingehen und sich das ganze Jahr an ihrer stillen Schönheit erfreuen. Gerade die großen Gewächse sind sehr beliebt in modern gestalteten, geräumigen Wohnungen, wo sie ein selbstbewusstes Statement abgeben. Man macht Pflanzen gerne zu modernen Skulpturen: sie sind gleichzeitig Statussymbol und Hingucker.

Säulen und Kugeln als Statement im Raum

Die meisten Kakteen kommen aus Amerika, zum Beispiel der Cardon-Kaktus, der große, aufrechte Säulen bildet. Das Greisenhaupt heißt so, weil die Pflanze lange weiße Haare zwischen den Stacheln ausbildet. Die Euphorbia ingens heißt im Volksmund sogar Western-Kaktus, weil sie sich so herrlich aufgabelt, nachdem sie einen prächtigen Stamm ausgebildet hat. Auch wenn sie eigentlich kein neuweltlicher Kaktus ist. Aber wen kümmert’s? Gut aussehen tut sie allemal.

Zu den Kuriositäten gehören auch einige Kugelkakteen. Diese sind auf den ersten Blick nicht so auffällig, weil weniger hoch, aber nach 45 Jahren Zucht sind manche immerhin bis auf Medizinballgröße angewachsen. Besonders schön wirken der Goldkugelkaktus (auch Schwiegermutterstuhl genannt) und der Ferokaktus. Der absolute Star der Ausstellung aber ist ein Trichccereus mit dem schönen Namen schickendantzii: Dieses riesige Exemplar zeigt in der Saison herrliche weiße Blüten, die in der mexikanischen Heimat von einer Fledermaus bestäubt werden!

Es gibt auch winterharte Sorten

Rund um die spektakulären Raritäten haben wir eine riesige Vielfalt an verschiedenen Sukkulenten und Kakteen gesellt, die auf Kisten, Paletten, Fensterbänken und Geländern so hübsch angeordnet sind, dass sie die Filmkulisse perfekt machen. Verschiedene Arten von Opuntien gesellen sich zu Agave, Aloe, Euphorbia oder Trichocereus. Und natürlich lugen überall Elefantenfüße, Schwiegermutterzungen, Dickblätter und Christusdorne hervor. Denn die Welt der Kakteen und Sukkulenten ist vielfältig. Alle Farben, Formen und Größen sind vertreten.

Ein Tisch ist übrigens für die zum Teil winterharten Gattungen reserviert. Mit winterhart meinen wir nicht, dass sie kurzzeitig Nachtfrost vertragen, sondern dass man sie im Winter auf dem Balkon lassen kann. Bis minus 15 Grad sind diese Kakteen frostfest. Denn auch die Gestaltung vor dem Fenster wird immer häufiger mit trockenheitsliebenden Pflanzen vorgenommen. Das liegt nicht unbedingt am letzten Sommer, sondern daran, dass vor allem überdachte Balkone häufig übers Jahr kaum Regen erhalten. Da freut man sich umso mehr, haltbares Grün zu kultivieren.

Wenn Sie noch mehr über Sukkulenten oder Kakteen erfahren möchten, geht es hier weiter:

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