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Draußen essen, draußen wohnen – die Gartensaison kommt!

10. Februar 2016

Angrillen im Dezember, Terrassenstündchen im Januar: Das sind Dinge, die sich im milden Winter 15/16 überhaupt nicht ungewöhnlich anhören. Und wenn das Frühjahr einzieht, werden die Deutschen wieder ihrem liebsten Hobby frönen: dem guten Leben an der frischen Luft. Kein Wunder also, dass der Trend in Richtung langlebiger Vollausstattung geht – sowohl beim Grillen als auch bei der Möblierung.

Wenn an den ersten schönen Tagen junge Leute in den Großstadtparks ihre Einweggrills ins Gras stellen, in den Schrebergärten die echten Männer mit Flüssiganzünder hantieren und die Luft voll blaugrauer Rauchschwaden ist, mag man es vielleicht nicht glauben – aber der Hit in dieser Saison sind Gasgrills. Es gibt sie mittlerweile als selbstreinigende Kochstationen mit fünf Brennern, die verschiedene Zonen unterschiedlich erhitzen können. Seitlich kann auf einer eigenen Platte die Beilage zubereitet werden, etwa Nudeln, Reis oder Pellkartoffeln – und viele integrieren dazu noch Schneidbrett, Abfalleimer und Ablage. So entsteht auf Balkons und Terrassen eine veritable Outdoor-Küche, die in der Lage ist, den gesamten Kochprozess nach draußen zu verlegen.

BroilKing

Gasgrills machen Essen perfekt

Puristen werden vielleicht einwenden, dass Grillen mit Gas kein richtiges Grillen sei. Das stimmt insofern, als sich bei Gas kein Qualm entwickelt: Die Flamme verbrennt umweltfreundlich, rückstandsfrei und so heiß, wie man es braucht. Das ist perfekt für das Grillgut und angenehm für alle, denen sonst immer der Rauch in die Wohnzimmer zieht. Auch sonst bietet Gas nur Vorteile: anders als Holzkohle brennt die Flamme dauerhaft auf gleicher Temperatur, das Gerät ist sehr bequem und leicht zu steuern. Angebrannte Würstchen und Schuhsohlensteaks sind damit ebenso Geschichte wie lange Wartezeiten, in denen sich die Tischgesellschaft mit Brot und Saucen sättigt.

Und der Geschmack? Wer den rauchigen Ton im Fleisch nicht missen will, kann auch diesen präzise im Grill steuern, indem er Holzspäne wässert und in einer Edelstahlkapsel, der so genannten Smoker Pipe, über die Gasbrenner legt. Die Späne gibt es fertig abgepackt in allen Variationen – von Ahorn über Buche bis hin zu Holz aus alten Whiskyfässern. Der Effekt ist garantiert.

Dieses Jahr haben wir die Hersteller Napoleon und Broil King ins Sortiment aufgenommen. Napoleon ist bekannt für ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und steht anderen großen Qualitätsmarken in nichts nach. Broil King ist ein kanadischer Anbieter, der Furore mit ungewöhnlichem und edlem Design macht. Bei Dinger’s ist auch für sämtliches Zubehör gesorgt – von der Gasflasche bis zum Profi-Grillbesteck. Ab März gibt es übrigens regelmäßiges Showgrillen direkt im Baumschulbereich.

Kontrast macht Möblierung spannend

Wenig Pflegeaufwand, gute Qualität: derselbe Trend wie bei der Grillausstattung zeigt sich auch bei der Gartenmöblierung. Viele Haushalte nutzen jede freie Minute mit schönem Wetter, um Freizeitaktivitäten nach draußen zu verlegen. Natürlich hat niemand wirklich Lust, die Gartenmöbel immer hin und her zu räumen. Immer öfter bleiben sie sogar den Winter über draußen stehen. Das verträgt nicht jedes Material. Damit Tische, Stühle und Liegen nicht schon im zweiten Sommer unschöne Verwitterungsspuren, Farbverlust und Schmutzschlieren zeigen, entscheiden sich immer mehr Käufer für lichtechten und wetterfesten Materialien, wie Aluminium, Edelstahl, HPL (High Pressure Laminate) und Keramik. Dagegen entwickeln sich die Verkäufe für klassische Gartenmöbel aus Holz rückläufig. Auch wenn sie bei guter Pflege ähnlich lange halten, ist der Aufwand doch vergleichsweise hoch und zusätzlich noch schwer vom Handling.

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Die Farben der Möbel sind meist gedeckt, schließlich soll man sich an langlebiger Ware nicht allzu schnell sattsehen. Grau, taupe und stein sind häufige Farben, die dafür mit leuchtend bunten Kissen kontrastieren. Sehr beliebt ist in diesem Sommer ein frisches, strahlendes Hellgrün für Polster und Tischdecken. Zusätzliche Accessoires wie Kerzen können auch gern orange oder karminrot ausfallen.

Das Spiel mit den Gegensätzen setzt sich auch bei der Materialauswahl fort. Warm-kalt nennt man das interessante Zusammenspiel aus Beton mit Korbware, Edelstahl mit Holz oder etwa Glas mit lebenden Sträuchern. Heute gibt es keine Mode mehr, die Käufer komplett in bestimmte Geschmacksrichtungen leitet; die Zeiten des Massengeschmacks gehen ohnehin dem Ende entgegen. Deshalb entdecken viele zunehmend den Reiz in neuen Kombinationen und dem Spiel mit ungewohnten Materialien.

Die größte Veränderung betrifft 2016 allerdings die Loungemöbel. Man sieht sie schon seit Jahren auf Terrassen und in Biergärten – sie eignen sich vor allem trefflich zum gemütlichen Versacken. „Casual Dining“ heißt der Top-Trend, der die Lümmel-Liegen zu multifunktionalen Möbeln aufwertet, auf denen man auch zum Essen Platz nehmen kann. Das erreichen die Hersteller vor allem, indem sie die Liegefläche auf Sitzhöhe bringen. Dazu gibt es höhenverstellbare Tische, die mit einer Gasdruckfeder versehen sind, so dass der Beistelltisch im Handumdrehen zum Esstisch wird – und umgekehrt. Damit braucht man draußen nur eine Möbelgarnitur für alles– zum Essen oder Relaxen, ganz nach Wunsch.

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