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Wie bekommt man Gartenmöbel gut durch den Winter?

20. Oktober 2020
Von Schnee bedeckte Gartenmöbel

Sie sind für draußen gemacht – und doch rätseln viele, ob sie ihre Gartenmöbel nicht doch besser im Winter gegen die Witterung schützen. Denn natürlich ist es kein schöner Anblick, wenn Laub, Regen, Wildtiere und Staub über Monate ihre Spuren hinterlassen. Aber Achtung: Beim Einmotten kann man durchaus Fehler machen! Mit ein paar einfachen Regeln bringen Sie Ihre Sitz- und Loungegruppen gut durch die kalte Jahreszeit.

Gartenmöbel sind längst mehr als die einfachen Sitzgelegenheiten von früher: Weil wir im Sommer immer lieber unsere Zeit draußen verbringen, begleiten uns große Sonnenschirme, lange Tische aus Holz, Keramik oder Metall, Polstergruppen und Outbags durch die Saison. Und weil wir sie so intensiv nutzen, investieren wir auch mehr in eine gute Ausstattung als früher. Schließlich sollen die Möbel lange halten. Da wäre es doch schade, wenn das Winterwetter sie verderben würde. Oder?

Atmungsaktive Hussen vermeiden Schimmelbildung

Vorab: Um die allermeisten Möbel müssen Sie sich tatsächlich keine Sorgen machen. Sie sind mittlerweile so robust, dass man sie einfach auf der Terrasse oder dem Balkon stehen lassen kann. Die Materialien sind lichtecht, wasserabweisend und sehr stabil, selbst die Kunststoffe. Sie vertragen Regen, Wind, Schnee und Frost. Aber: sie verschmutzen natürlich – mal mehr, mal weniger. Straßenstaub, Blätter und nicht zuletzt Vogelkot lassen sie im Winter weniger schön wirken.

Viele decken daher ihre Möbel ab. Hierfür gibt es Hussen, die den Schmutz von den Möbeln abhalten. Beim Abdecken sollte man vor allem auf das Wasser achten: eine gute Husse ist atmungsaktiv. Das ist vor allem bei Möbeln aus Holz und anderen Naturmaterialien von Bedeutung, denn schlimmer als Regen ist ständige Feuchtigkeit, die nicht abziehen kann. Unter den falschen Hussen bildet sich dann ein Mikroklima, das für Schimmelpilze ein Paradies ist.

Tische können einfach draußen stehen bleiben

Wer zu undurchlässigen Materialien greift, riskiert noch mehr: Lackfolie zum Beispiel kann unter dem Einfluss von Licht, Sonne, Regen und Kälte die Pigmentierung verlieren. Dafür färbt sie die Möbel mit ihrer eigenen Farbe ein. Die Überraschung im Frühjahr: knallrote Tischflächen oder grüne Liegestühle.

Gerade Tische aus Keramik oder HPL (High Pressure Laminate) brauchen gar keine Abdeckung. Hier genügt es, einmal die Woche abzuwischen, vor allem wenn sich ätzender Taubenkot auf ihnen sammelt. Das ist weniger aufwändig, als sie einzupacken. Außerdem läuft Wasser auf der Abdeckung nicht gut ab. Übrigens sollten Sie die Flächen nicht noch im Spätherbst pflegen, das kann unschöne Effekte geben. Dafür haben Sie im Frühjahr ohnehin genug Zeit.

Feinde der gepolsterten Gartenmöbel: Wassersäcke und Mäuse

Kissen und Polster sind grundsätzlich innen am besten aufgehoben. Dafür eignet sich am besten ein abschließbarer Schrank auf dem Balkon oder der Terrasse, wenn in der Wohnung kein Platz ist. Auch im Keller oder in der Garage kann man sie lagern. Zwar vertragen sie Feuchtigkeit; sie sind so konzipiert, dass Wasser schnell durch das Polster abläuft. Weniger schön ist aber, wenn Mäuse ihr Nest in dem weichen Material bauen. Nicht nur nagen sie an den Polstern, sie hinterlassen auch Kot und Urin.

Besondere Vorsicht ist bei der Abdeckung von Sofas und Sitzgruppen geboten. Mehr noch als bei Tischflächen sammelt sich hier Wasser. Decken Sie sie also lieber nicht einfach mit einer Plane ab, denn auf den Sitzflächen bildet sich sonst schnell ein See. Und nichts ist schlimmer als Staunässe – solche Wassersäcke können die Möbel darunter gründlicher ruinieren, als es normales Winterwetter täte. Ein Tipp: Stellen Sie die abzudeckenden Möbel so auf, dass sie eine Pyramide bilden, also etwa ein paar Stühle auf Tische und Sofas. So läuft Regenwasser gleichmäßig ab.
Übrigens: Für die Gartenmöbel und Sonnenschirme, die Sie in unserer Gartenabteilung gekauft haben, gibt es bei uns immer eine passende, atmungsaktive und wasserdichte Husse. So brauchen Sie sich keine Gedanken darüber zu machen, wie Ihre Tische und Bänke im Frühjahr wohl aussehen werden.

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